Willkommen beim NABU Oberelsungen

Für Mensch und Natur

GENAU  Umweltlotterie - Wir haben gewonnen

Projekt „Blühende Wiesen für die Artenvielfalt“ gewinnt

Zunehmend gefährdete Wiesenbiotope für eine Vielzahl an Kleintieren und Insekten zu erhalten, so lautet das Anliegen des Naturschutzbund (NABU) Oberelsungen e.V. Rund sieben Hektar dieser artenreichen Lebens- und Rückzugsräume haben die nordhessischen Umweltschützer in ihrer Obhut, außerdem eine kleine Rhönschafherde, die bei der Wiesenpflege hilft.
Sie wissen es zwar nicht, aber die 30 Rhönschafe, die der NABU Oberelsungen auf seinen betreuten Wiesen im Herzen des Kreis Kassels weiden lässt, grasen für den Umweltschutz. „Die Tiere wurden extra für die Wiesenpflege angeschafft. Ohne sie wäre der Erhalt der rund sieben Hektar Grünland für uns überhaupt gar nicht zu bewältigen“, erklärt Markus Dietrich, Vorsitzender des NABU Oberelsungen. Seit 1995 unterstützen die wollenen Landschaftspfleger die ehrenamtlichen NABU-Helfer bei ihrem Herzensanliegen, wieder mehr Leben und Vielfalt in die nordhessische Kulturlandschaft zu bringen. Klarer Auftrag der Rhönschafe: die Wiesen und Trockenrasen, die der NABU gekauft, gepachtet oder von der Stadt Zierenberg zur Pflege übernommen hat, auf natürliche Weise kurz zu halten – und zu pflegen. Damit die Blütenvielfalt in diesen Naturräumen wieder Einzug hält und mit ihr viele Insekten, Kleintiere und Vögel. Doch die Betreuung der Schafe ist aufwendig und auch mit den Tieren sind die Kulturbiotope auf fremde Hilfe angewiesen: „Um zu vermeiden, dass die Wiesen verbuschen, müssen sie einmal jährlich gemäht werden. Dafür brauchen wir Maschinen und Geräte, die regelmäßig gewartet und instandgehalten werden müssen. Der zeitliche, aber auch finanzielle Einsatz ist enorm“, sagt Dietrich. Kurz vor dem Start der Umweltlotterie im März 2016 hatte er daher sein Projekt „Blühende Wiesen für die Artenvielfalt“ bei GENAU für den Zusatzgewinn angemeldet, am 12. Mai 2017 wurde der Kreis Kassel als Gewinner-Landkreis gezogen, zum zweiten Mal seit dem Start der Lotterie. Die Wochengewinner dieser Ziehung wählten nun unter acht möglichen Projekten das Blühprojekt des NABU Oberelsungen aus. 
Die damit verbundenen 5.000 Euro sollen nun die tierische Landschaftspflege erleichtern. „Als erstes werden wir weitere Elektrozäune für die Schafhaltung anschaffen. Endlich können wir auch unseren Traktor überholen. Das ist schon so lange überfällig“, freut sich Dietrich. Darüber hinaus sollen von dem Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie mehrere Insektenhotels gekauft werden, ebenso Samen für weitere blütenreiche Säume und Wiesen, um die betreuten und neue Grünflächen in der Region sowohl für pflanzliche als auch tierische Bewohner wieder attraktiver zu machen. Erste Erfolge geben den nordhessischen Naturschützern schon Recht: „So flattern wieder regelmäßig Schwalbenschwanz, Kaisermantel oder Postillion über die bunten kleinen Paradiese. Auch die ersten Orchideen begeisterten letztes Jahr auf der ‚Oberelsunger  Trift‘ den Naturfreund“, so Dietrich, der den GENAU-Zusatzgewinn auch als Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit der Aktiven des NABU Oberelsungen empfindet. „Der Gewinn macht uns sehr stolz. Herzlichen Dank an alle Gewinner, die für uns gestimmt haben.“

 

Die Natur braucht Freunde

NABU-Kreisverband Kassel Stadt und Land führt nach kurzer Pause seine Werbekampagne fort

Altkreis Wolfhagen/Baunatal – Sie unterhalten Naturlehrpfade, pflegen Wiesen, erforschen die Tierwelt und bauen Nisthilfen für bedrohte Vogelarten. Gleichzeitig versuchen sie, Menschen durch Vorträge, bei Wanderungen und Info-Veranstaltungen für die Natur zu begeistern. 2.439 Mitglieder hat der
Naturschutzbund Deutschland (NABU) bislang in Stadt und Landkreis Kassel. Eine große Werbeaktion soll nun helfen, die Zahl der Naturfreunde zu vergrößern.

 

 

 

An vielen Haustüren in den Städten und Gemeinden des Landkreis Kassels werden in den nächsten Wochen Studenten um Unterstützung für die lokale Naturschutzarbeit werben. „Der praktische Naturschutz stößt in der Bevölkerung auf eine große Akzeptanz. Der NABU will nun die Leute konkret ansprechen und um Unterstützung seiner ehrenamtlichen Arbeit bitten“, erklärt Markus Dietrich vom NABU-Kreisverband. Nicht nur tatkräftige Hilfe kann der NABU gebrauchen, sondern auch finanzielle Förderung. Denn vom Flächenkauf bis hin zu Artenschutzprojekten oder Materialien für die Jugendarbeit ist nichts umsonst zu haben. „Dazu müssen wir auf die Menschen zugehen und sie für die Natur begeistern“, so Dietrich weiter. Der Oberelsunger betreut die Werbeaktion.

 

Seit über 100 Jahren setzt sich der Naturschutzbund für die Belange von Natur und Umwelt ein. Über 515.000 Mitglieder unterstützen dabei den Verband bundesweit. Großer Beliebtheit erfreuen sich die NABU-Kampagnen zum „Vogel des Jahres“ oder „Die Stunde der Gartenvögel“. In der Stadt und im Landkreis Kassel ist der Naturschutzverband mit 11 Gruppen vor Ort fast flächendeckend vertreten. Der praktische Naturschutz reicht von Hilfsmaßnahmen für Amphibien bis hin zum Fledermaus- und Schwalbenschutz. Zahlreiche Projekte dienen der Erhaltung wertvoller Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Kreisweit besitzt der NABU über 210 Hektar Naturschutzflächen. Diese zu schützen und zu erhalten, haben sich die Mitglieder zur Aufgabe gemacht. Sie arbeiten erfolgreich mit örtlichen Landwirten und Schäfern zusammen und möchten den Menschen die heimischen Naturschätze zeigen.

 

Auch junge Naturschützer kommen im NABU nicht zu kurz. Die Naturschutzjugend NAJU

 

hält für Kinder und Jugendliche ein breites Angebot an Freizeiten, Zeltlagern und Fahrten bereit.
„In vielen NAJU-Gruppen gibt es spannende Mitmachmöglichkeiten für junge Naturforscher. Der Spaß am Entdecken steht dabei im Mittelpunkt“, so Dietrich weiter.

 

 

 

Bei dem Team, das für den NABU unterwegs ist, handelt es sich um Studenten, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisation wie den NABU Mitglieder zu gewinnen. Die Studenten sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und dem mitgeführten Werberausweis erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.

 

 

Der erneute Startschuss nach der Werbepause fiel am Montag in Baunatal. Über Schauenburg, Bad Emstal, Naumburg, Wolfhagen, Breuna, Zierenberg und Habichtswaldwird die Aktion über Vellmar, Fuldatal bis in den Altkreis Hofgeismar fortgesetzt. Dabei kann es vorkommen, dass es noch bis 21 Uhr an der Haustür klingelt, will man doch auch Berufstätige für den Naturschutz gewinnen. Für Fragen zur Werbekampagne ist der NABU-Kreisverband unter Tel. 05606-53 10 922, abends, zu erreichen.

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