Willkommen beim NABU Oberelsungen

Für Mensch und Natur

Apfelernte 2020

Wir ernten von unseren Streuobstwiesen

Baggern für die Artenvielfalt

Damit hier wieder Erdkröten, Grasfrösche und Molche laichen, oder Vögel das NABU-Schutzgebiet „ND Flachsröste Oberelsungen“ als Brut und Nahrungsplatz nutzen können, führt die NABU Gruppe Oberelsungen zusammen mit einer Fachfirma dort in 2020 umfangreiche Baggerarbeiten durchgeführt. Nachdem zunächst die im Gebiet befindlichen Kopfweiden geschnitten wurden, wird jetzt aus den Teichen der sich in über 40 Jahren angesammelte Faulschlamm entfernt. Dieser hatte zu einer Verlandung und starken Verkrautung durch Rohrkolben geführt was zu einer Abnahme der Artenvielfalt führte. Man will durch diese Maßnahmen aber auch dafür sorgen, dass die Teiche nicht wie in den letzten zwei Jahren völlig austrocknen. Das Schutzgebiet wurde 1979 gestaltet und besteht aus Teichen, Tümpeln, Wiese, Hecken und Feldgehölz und somit ist hier mit der Zeit wichtiger Lebensraum für eine artenreiche Fauna und Flora entstanden. Dank der Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Kassel, welche das Gebiet als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen hat, stellt das Regierungspräsidium Kassel die finanziellen Mittel aus der hessischen Biodiversitätsstrategie für die Arbeiten zur Verfügung.

EAM Stiftung zeichnet Projekt aus

NABU Oberelsungen nimmt Preis entgegen
NABU Oberelsungen nimmt Preis entgegen
Alle Preisträger EAM Stiftung 2017
Alle Preisträger EAM Stiftung 2017

Die EAM Stiftung hat in diesem Jahr 16 Preisträger aus rund 100 Bewerbungen von gemeinützigen Initiativen ausgezeichnet. Darunter den NABU Oberelsungen mit seinem neuen Projekt Insektenhäuser für Artenvielflat auf unseren Streuobstwiesen.  Für dieses Proekt konnten wir nun 1.000,00 € von der EAM Stiftung im Empfang nehmen. Wir sagen vielen Dank an die EAM Stiftung.  www.EAM.de

GENAU  Umweltlotterie - Wir haben gewonnen

Projekt „Blühende Wiesen für die Artenvielfalt“ gewinnt

Zunehmend gefährdete Wiesenbiotope für eine Vielzahl an Kleintieren und Insekten zu erhalten, so lautet das Anliegen des Naturschutzbund (NABU) Oberelsungen e.V. Rund sieben Hektar dieser artenreichen Lebens- und Rückzugsräume haben die nordhessischen Umweltschützer in ihrer Obhut, außerdem eine kleine Rhönschafherde, die bei der Wiesenpflege hilft.
Sie wissen es zwar nicht, aber die 30 Rhönschafe, die der NABU Oberelsungen auf seinen betreuten Wiesen im Herzen des Kreis Kassels weiden lässt, grasen für den Umweltschutz. „Die Tiere wurden extra für die Wiesenpflege angeschafft. Ohne sie wäre der Erhalt der rund sieben Hektar Grünland für uns überhaupt gar nicht zu bewältigen“, erklärt Markus Dietrich, Vorsitzender des NABU Oberelsungen. Seit 1995 unterstützen die wollenen Landschaftspfleger die ehrenamtlichen NABU-Helfer bei ihrem Herzensanliegen, wieder mehr Leben und Vielfalt in die nordhessische Kulturlandschaft zu bringen. Klarer Auftrag der Rhönschafe: die Wiesen und Trockenrasen, die der NABU gekauft, gepachtet oder von der Stadt Zierenberg zur Pflege übernommen hat, auf natürliche Weise kurz zu halten – und zu pflegen. Damit die Blütenvielfalt in diesen Naturräumen wieder Einzug hält und mit ihr viele Insekten, Kleintiere und Vögel. Doch die Betreuung der Schafe ist aufwendig und auch mit den Tieren sind die Kulturbiotope auf fremde Hilfe angewiesen: „Um zu vermeiden, dass die Wiesen verbuschen, müssen sie einmal jährlich gemäht werden. Dafür brauchen wir Maschinen und Geräte, die regelmäßig gewartet und instandgehalten werden müssen. Der zeitliche, aber auch finanzielle Einsatz ist enorm“, sagt Dietrich. Kurz vor dem Start der Umweltlotterie im März 2016 hatte er daher sein Projekt „Blühende Wiesen für die Artenvielfalt“ bei GENAU für den Zusatzgewinn angemeldet, am 12. Mai 2017 wurde der Kreis Kassel als Gewinner-Landkreis gezogen, zum zweiten Mal seit dem Start der Lotterie. Die Wochengewinner dieser Ziehung wählten nun unter acht möglichen Projekten das Blühprojekt des NABU Oberelsungen aus. 
Die damit verbundenen 5.000 Euro sollen nun die tierische Landschaftspflege erleichtern. „Als erstes werden wir weitere Elektrozäune für die Schafhaltung anschaffen. Endlich können wir auch unseren Traktor überholen. Das ist schon so lange überfällig“, freut sich Dietrich. Darüber hinaus sollen von dem Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie mehrere Insektenhotels gekauft werden, ebenso Samen für weitere blütenreiche Säume und Wiesen, um die betreuten und neue Grünflächen in der Region sowohl für pflanzliche als auch tierische Bewohner wieder attraktiver zu machen. Erste Erfolge geben den nordhessischen Naturschützern schon Recht: „So flattern wieder regelmäßig Schwalbenschwanz, Kaisermantel oder Postillion über die bunten kleinen Paradiese. Auch die ersten Orchideen begeisterten letztes Jahr auf der ‚Oberelsunger  Trift‘ den Naturfreund“, so Dietrich, der den GENAU-Zusatzgewinn auch als Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit der Aktiven des NABU Oberelsungen empfindet. „Der Gewinn macht uns sehr stolz. Herzlichen Dank an alle Gewinner, die für uns gestimmt haben.“

 

Obstbaumpflanzaktion in Oberelsungen

Im November wurden auf einer Streuobstwiese weitere Obstbäume gepflanzt